Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Universität Erlangen-Nürnberg
Buchwissenschaft
Katholischer Kirchenplatz 9, 91054 Erlangen
Raum: 0.014
Fon +49 (0)9131/85-24741
Fax +49 (0)9131/85-24727
Sprechzeiten
guenther.fetzer@buchwiss.uni-erlangen.de
Studium (Germanistik, Politologie, Soziologie und Publizistik) in Mainz und München, Magister (1973) und Promotion (1976). Mitarbeiter am Deutschen Literaturarchiv (1977–1979, Aufbau einer Arbeitsstelle für die EDV-gestützte Edition der Briefe Hugo von Hofmannsthals). Verlagsstationen: Carl Hanser Verlag (1979–1984, Assistent der Verlagsleitung, Lektor und Leiter der Presseabteilung), Wilhelm Heyne Verlag (1984–1994, Cheflektor Taschenbuch, Mitglied der Geschäftsleitung), Scherz Verlag (1994–1997, Verlegerischer Geschäftsführer); Droemer Knaur Kindler (1996–1999, Verlegerischer Geschäftsführer), Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (1999–2001, Verlegerischer Berater), Verlagsunion Pabel Moewig (2001, Leitung Buchverlage). 2002 Gründung und Leitung von AIO Buch und Bücher. Referent bei den Lektorenseminaren des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e. V. (1989–1994). Seit 1983 buchwissenschaftliche Lehraufträge an den Universitäten München, Regensburg, Bamberg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg (seit 2007). Seit 2009 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Lehrkraft für besondere Aufgaben) der Erlanger Buchwissenschaft.
Funktionen | Selbstständige Publikationen, herausgegebene Werke | Unselbstständige Publikationen
Mitglied der Marketinggruppe der Buchwissenschaft
Vorstandsmitglied des Freundeskreises der Erlanger Buchwissenschaft
Selbständige Publikationen und herausgegebene Werke
Die Klassiker der deutschen Literatur. Die 50 großen Autoren von der Aufklärung bis zum Realismus. Düsseldorf / Wien 1983.
Das Briefwerk Hugo von Hofmannsthals. Modelle für die Edition umfangreicher Korrespondenzen. Marbach am Neckar 1980.
Wertungsprobleme in der Trivialliteraturforschung. München 1980.
Wilhelm Heyne Verlag 1934–1994. Eine Bibliographie. München 1994.
30 Jahre Heyne-Taschenbücher 1958–1988. Verzeichnis aller erschienenen Titel. Mit einer Chronik des Verlages. München 1988.
Berthold Viertel: Daß ich in dieser Sprache schreibe. Gesammelte Gedichte. München 1981.
Ich wollte es auch einmal so gut haben, wie andere Menschen. Briefe Lessings an seine Frau. Mit einer Einleitung von Dieter Hildebrandt. München 1979.
Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. München 1977, S. 657–727. (Kommentar und Nachwort.)
Johann Wolfgang Goethe: Faust. Eine Tragödie. München 1977, S. 355–395. (Kommentar und Nachwort.)
sowie Herausgabe und Zusammenstellung zahlreicher Klassikerausgaben und Anthologien.
Aufsätze (in Auswahl)
Das Ende des Publikumsverlags. Eine These und vierzehn Anmerkungen. In: Die Struktur medialer Revolutionen. Festschrift für Georg Jäger. Hrsg. von Sven Hanuschek u. a. Frankfurt 2000, S. 178–184.
Literatur als Industrie. In: Literatur in einer industriellen Kultur. Hrsg. von Götz Großklaus und Eberhard Lämmert. Stuttgart 1989, S. 387–403.
Ludwig Ganghofer. In: Deutsche Schriftsteller im Porträt 5: Jahrhundertwende. Hrsg. von Hans-Otto Hügel. München 1983, S. 73.
Elektronisches Edieren. Vorschlag einer EDV-unterstützten Edition der Briefe Hugo von Hofmannsthals. In: Zeitschrift für deutsche Philologie 101(1982) Sonderheft: Probleme neugermanistischer Edition, S. 93–115.
Werkimmanenz und Wertung. In: Beschreiben, Interpretieren, Werten. Das Wertungsproblem in der Literatur aus der Sicht unterschiedlicher Methoden. Hrsg. von Bernd Lenz und Bernd Schulte-Middelich. München 1982, S. 53–65.
Literatur. In: Kulturelles Leben in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Querschnitt. München 1981, S. 11–17. (Auch in Engl., Franz. und Span.) 2., überarbeitete Auflage 1989.
Trivialliteratur. Forschungsbericht. In: Wirkendes Wort 31(1981), S. 98–125.
Zum Stand der Planung für eine künftige Ausgabe der Briefe Hofmannsthals. In: Hofmannsthal und das Theater. Die Vorträge des Hofmannsthal-Symposiums in Wien 1979. Hrsg. von Wolfram Mauser. Wien 1981, S. 227–232.
Das gefesselte Bewußtsein. Zu Theoremen der Neuen Linken in der Trivialliteraturforschung. In: Jahrbuch für Internationale Germanistik 11(1979) H. 2, S. 85–101.
Zwei Briefe Hofmannsthals an Max Reinhardt. Eine Ergänzung. In: Hofmannsthal-Blätter (1979) H. 21/22, S. 150–152.
Familienzwist oder Paradigmenwechsel? Vier neue Publikationen zur Rezeptionsforschung. In: Sprachkunst 9(1978) Halbband II, S. 333–340.
„... mit den Ihnen beliebenden Kürzungen“. Der Briefwechsel zwischen Hugo von Hofmannsthal und Ludwig Ganghofer (1898–1915). Mit einem Anhang. Walter Müller-Seidel zum 1. Juli 1978. In: Jahrbuch der Deutschen Schillergesellschaft 22(1978), S. 154–204.
Zur Trivialliteraturforschung 1964–1976. In: Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur 2(1977), S. 1–39. (Zusammen mit Jörg Schönert.)
Angepaßte Produktion oder produzierte Anpassung? Zu Peter Kaupps Plädoyer für die Unterhaltungsliteratur. In: Graff-Anzeiger (1976), H. 10, S. 7–17.
Schwierige Trivialliteratur. Neue Forschungsarbeiten auf dem Prüfstand. In: Bertelsmann Briefe (1976) H. 87, S. 22–30.
Der verzögerte Erfolg. Joseph Victor von Scheffel und sein Publikum. In: Badische Heimat 56(1976) H. 1, S. 27–35.
