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Ansichten aus der Buchwissenschaft

Buchwissenschaftliche Forschungsinstitute und gebundene eigenständige Studiengänge gibt es an vier deutschen Universitäten: Mainz (seit 1947/49), Erlangen (seit 1983), München (seit 1987) und Leipzig (seit 1994). Diese Standorte haben unterschiedliche Schwerpunkte und unterscheiden sich stark von den Studierendenzahlen und in der Ausstattung. Die Erlanger Buchwissenschaft ist in den letzten zehn Jahren von den Studien- und Forschungsinhalten neu konzipiert und organisatorisch umgestaltet worden und in der Folge stark gewachsen; neben Mainz ist es das größte Institut. Das Fach Buchwissenschaft ist in Erlangen seit 2008 in das Department für Medienwissenschaften und Kunstgeschichte eingebunden. Das Buch als Medium und die Buchmedienkommunikationen rücken damit weiter ins Zentrum des Faches.

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat die Erlanger Buchwissenschaft in die Liste der Fächer aufgenommen, die – auch im Hinblick auf den doppelten bayerischen Abiturjahrgang 2011/12 – stark ausgebaut worden sind. Das Institut verfügt zurzeit über einen Lehrstuhl (Leitung: Prof. Dr. Ursula Rautenberg), eine W2-Professur für Buchwissenschaft mit dem Schwerpunkt Elektronisches Publizieren und Digitale Ökonomie, eine Juniorprofessur für Buchwissenschaft / Buchwirtschaft und eine Honorarprofessur für Urheber- und Verlagsrecht. Hinzu kommen zahlreiche Dozenten und Dozentinnen mit unterschiedlichen Lehr- und Forschungsschwerpunkten. Lehrbeauftragte aus der Buchbranche sind regelmäßig tätig. Eine aktuelle Übersicht über die Forschenden und Lehrenden ist hier zu finden.

Dem Ausbau entsprechend sind auch die Studierendenzahlen stetig gestiegen. Über 500 Studierende sind im Bachelor- und Masterstudiengang und als Promovierende eingeschrieben.

Die Erlanger Buchwissenschaft ist durch zahlreiche Forschungsprojekte und die Publikationen der Professoren und Mitarbeiter sehr gut ausgewiesen, die in drei Profilierungsschwerpunkten gebündelt sind.

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