Institut für Buchwissenschaft Erlangen
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg
Navigation ein- und ausschalten

Inhalt

Publizistik als Handelsware. Transregionale Märkte, Räume und Netzwerke im frühzeitlichen Europa (1750-1800)

Leitung institutsintern : Prof. Dr. Daniel Bellingradt
Projektstatus : laufend
Beginn : 2012
Projektseite : http://gepris.dfg.de/gepris/projekt/207734466
Drittmittelgeber : Deutsche Forschungsgemeinschaft

Abstract

Im Fokus des Projekts stehen die historischen Märkte für den Handel mit Publizistik im frühneuzeitlichen Europa, welche einer wirtschaftshistorischen Analyse unterzogen werden. Die lukrativen Handelsgeschäfte mit publizistischen Waren sollen erstmals als Zusammenhang von Herstellung und Vertrieb interpretiert werden. Ausgehend von den darzustellenden Praktiken des Handels stehen die beteiligten, ökonomisch motivierten, Personennetzwerke im Mittelpunkt, die durch ihre Interaktionen transregionale Märkte etablierten und dabei unterschiedliche Räume prägten sowie nutzten. Um die Handlungen der Akteure historiographisch sichtbar zu machen, arbeitet dieses Projekt mit einem mikrohistorischen Ansatz, der einzelne Personen und -netzwerke exemplarisch analysiert. Zugleich ist konzeptionell die Handelsware „Publizistik“ differenzierter im Fokus als dies bisher der Fall war: eine umfassende Berücksichtigung der zeitgenössisch gehandelten publizistischen Produkte orientiert sich am lukrativen Alltag des Handels mit Publizistik, der nicht auf „Buchhandel“ zu begrenzen ist, sondern auch die Masse an Klein- und Kleinstdrucken berücksichtigt. In Überwindung der bisherigen nationalstaatlich gebundenen Forschungstraditionen zum „Buchhandel“ in Europa werden die Analysen in drei exponierten Handelsstädten durchgeführt (London, Amsterdam, Hamburg), die sowohl eine ortsansässige Produktion von Publizistik vorwiesen als auch den Vertrieb der papierenen Waren in Europa maßgeblich mitprägten. Das Zeitfenster der Analyse ist auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts ausgerichtet, da in diesen Jahrzehnten der Handelsorganisation mit Publizistik eine Transformationsphase hin zu einer erhöhten Effizienz und Frequenz vermutet wird.

Projektbeschreibung

Konzeptionell ist und war der Buchhandel stets nur im Plural zu haben: als Plural schriftbasierter Buchmedien, als Plural von beteiligten Personen sowie deren Arbeits- und Handelspraktiken, als Plural von genutzten und produzierten Räumen usw. Diese Feststellung des grundsätzlichen pluralen Gebildes ›Buchhandel‹ hat beispielsweise in der britischen Forschung zur trefflichen Formulierung der ›book trades‹ (James Raven) – anstelle des Singular-Terminus ›book trade‹ – geführt. Innerhalb der deutschsprachigen Forschung arbeitet man terminologisch mit der kleinstmöglichen Pluralandeutung, nämlich wenn vom herstellenden und vertreibenden Buchhandel die Rede ist. Hinter dieser terminologischen Spitzfindigkeit, die sich auch in weiteren europäischen Sprachen stellt, verbirgt sich jedoch ein noch nicht ausgeschöpftes Analysepotential buch-, medien- und kommunikationswissenschaftlicher Forschungen. Wenn die einzelnen arbeitsteiligen Prozesse, die die Herstellung und Verbreitung schriftbasierter Kommunikation im Regelfall umfassen, auch als solche wahrgenommen werden, dann eröffnet sich eine notwendige Perspektive auf die diese Prozesse initiierenden und bestimmenden kooperativen Praktiken von beteiligten Akteuren und Unternehmen. Ferner erscheinen die einzelnen prozessualen Strukturen deutlicher als ein plurales, großteils aufeinander bezogenes und ineinander verwobenes Gebilde, welches von multiplen Praktiken, die in sozialen sowie geografischen Räumen stattfinden, wiederkehrend konstituiert wird. In meinem laufenden Forschungsprojekt, welches seit 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird, dient die Pluralkonzeption als Ausgangspunkt eines analytischen Zugriffs auf den frühneuzeitlichen Buchhandel, der wirtschafts- und kommunikationshistorische Perspektiven mit marktsoziologischen Ansätzen kombiniert. Im Fokus des Projekts stehen exemplarisch die historischen Märkte für den Handel mit Buchmedien in London, Amsterdam und Hamburg während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Übergeordnetes Fernziel des Forschungsprojekts ist es, auf empirischer Basis von exemplarischen Fallbeispielen eine zusammenhängende Interpretation der pluralen Aktivitäten des frühneuzeitlichen Buchhandels zu entwickeln. Die folgenden Passagen verstehen sich als überwiegend überblickgewährende Skizzierung der einschlägigen interdisziplinären Forschungskontexte und methodischen Horizonte des Projekts. Zu ausgewählten Aspekten werden zudem erste empirische sowie theoretische Befunde (und etwaige Problemfelder) in die Ausführungen integriert.  

 

Buchhandelsgeschichte im Zeichen der Interaktion

Zugriff auf das Pluralkonstrukt ›Buchhandel‹ während der Epoche der Frühen Neuzeit entsteht in hohem Maße, wenn eine akteursnahe Perspektive gewählt wird. Diese Prämisse buchhistorischer Analysen haben bereits Generationen von Forschern beherzigt. Zeittypische sowie spektakuläre Verleger, Buchhändler, Zeitungsmacher usw. gerieten so in den Mittelpunkt der präsentierten und aufgearbeiteten Geschichten. Beispielsweise bereits um 1900 konstruierten die Pioniere der deutschen Buchhandelsgeschichte zum 17. und 18. Jahrhundert, Friedrich Kapp und Johann Goldfriedrich, ihre Geschichtsschreibung mittels ausgesuchter Einzelfälle. Obwohl es in den seltensten Fällen explizit theoretisch reflektiert wird, baut sich die jeweilige Geschichte zu einem substanziellen Teil um die Interaktionen des jeweiligen Akteurs herum auf. Hierbei dominierte in traditionelleren Studien oftmals ein vereinfachendes Interaktions-Schema der ökonomischen ›Buchberufe‹: Drucker standen u. a. in ökonomischer Beziehung zu Verlegern (wenn sie nicht selbst auch verlegten), Buchbinder verfügten über Beziehungen u. a. zu Buchhändlern, Sortimentsbuchhändler hatten Kontakte zu anderen Sortimentsbuchhändlern usw. Der Weg von einer akteursnahen Geschichtenerzählerei hin zu beginnenden systematisierenden Überlegungen zum grand design von interdisziplinär betriebenen buchhistorischen Forschungen dauerte eine gewisse Zeit – und hält aktuell noch an. Wie bereits angedeutet, wurden in der älteren europäischen Tradition der Buchhandelsgeschichte die kooperativen und konkurrierenden Muster der beleuchteten Akteure eher beschrieben als interaktionstheoretisch reflektiert. Indes im Verlauf der generellen kulturhistorischen Neujustierung der Geschichtsschreibung veränderten sich auch die Horizonte der Buchhandelsgeschichtsschreibung. Neben den direkten ökonomischen Interaktionen fanden nun – prominent und einflussreich vertreten vor allem von Donald F. McKenzie, Roger Chartier und Adrian Johns – verstärkt indirekte, soziokulturelle, Beziehungsmuster der Herstellungsorganisation Berücksichtigung. Auch in diesen jüngeren konzeptionellen Ansätzen, die aus diversen europäischen Forschungsströmungen wie der französischen Histoire du Livre oder der Sozialgeschichte der deutschen Literatur Impulse erhielten, dominiert in der Perspektiventwicklung die analytische Betonung der zu beachtenden Interaktionsmuster. In den jüngeren Forschungsaktivitäten zur Vertriebsorganisation des frühneuzeitlichen Buchhandels findet sich der Fokus auf Interaktionen ebenfalls.  Ein solcher Trend etablierte sich allmählich insbesondere im Fahrwasser von Forschungen zu offiziellen, geduldeten und klandestinen Vertriebsstrukturen von Buchmedien. Etwa in Studien zu transregionalen und -nationalen, grenzüberschreitenden Distributionsnetzwerken oder zum Geheimbuchhandel dokumentieren sich nicht nur die Attraktivität und Ergiebigkeit einer akteursnahen Darstellung, sondern auch die strategischen Vorteile netzwerkanalytischer Perspektiventwicklungen. Inspiriert durch die neu aufgesetzte Netzwerkbrille gerieten nun einige typische Interaktionen und marginalisierte Akteursgruppen des Buchhandels konzentrierter in die fachwissenschaftliche Aufmerksamkeit (etwa der ambulante Kolportage-, Wander- und Straßenhandel); zugleich blieben andere typische Interaktionen und Akteursgruppen wie z. B. Papierhändler weiterhin weitgehend unbeachtet. Kurzum, trotz eines vielfach erprobten akteursnahen und somit auf Interaktionen ausgerichteten Zugangs zur Buchhandelsgeschichte formuliert sich eine systematische Berücksichtigung der Interaktionen im Buchhandel bislang als Desiderat und Chance zugleich.

Eine von den Interaktionen der am Buchhandel beteiligten Personen und Personengruppen her aufgerollte Forschungsperspektive eröffnet vielfache Möglichkeiten des analytischen Zugriffs auf die Herstellungs- und Verbreitungsorganisation von Buchmedien. In nuce bieten die Interaktionen forschungsleitend die Möglichkeit, eine zusammenhängende Interpretation der einzelnen (teils überlappenden und verwobenen, teils strikt getrennten und hochspezialisierten) Teilbereiche des Buchhandels zu gewährleisten. Ein solcher von den ökonomischen Praktiken der Akteure her zu bewerkstelligender Analyseblick ist bereits innerhalb der frühneuzeitlichen Wirtschaftsgeschichte erfolgreich erprobt und umgesetzt worden. Im Rahmen einer angeregten Neuausrichtung der Handelsgeschichtsschreibung richtet man hier das Interesse auf die »Praktiken des Handels« (Häberlein / Jeggle 2010). Die Interaktionen der betrachteten Akteure werden so als Resultate kooperativer ökonomischer Praktiken kenntlich gemacht. Mittels einer netzwerkanalytischen Perspektive erscheinen die Praktiken des Handels also als das Ergebnis sozialer Interaktion, die von ökonomisch motivierten Personen und Personengruppen gepflegt werden. Von diesem Punkt aus ist ein entscheidender Schritt getan hin zu einer zusammenhängenden Interpretation der in den einzelnen Teilbereichen des Buchhandels sich vollziehenden Aktivitäten. Der auf Interaktionen gerichtete und den Netzwerkaktivitäten nachspürende Blick ermöglicht eine Beschreibungssystematik für die Buchhandelsgeschichte, die über die Handlungen der Akteure ermöglicht wird – und die das ökonomische Marktgeschehen somit grundlegend als soziale Figuration würdigt.

 

Märkte als soziale Figurationen

Der Versuch die Handlungen der beteiligten Akteure historiographisch sichtbar zu machen, führt zunächst über eine breite Wahrnehmung der an den kooperativen sowie konkurrierenden Aktivitäten beteiligten ›gens du livre‹ bzw. ›book people‹ (Robert Darnton). Mitnichten begann nämlich die Herstellungsorganisation in der Druckerei oder endete die Verbreitungsorganisation im Buchhändlerladen. Vielmehr umfassten die alltagskulturellen Ausprägungen der Buchwirtschaft u. a. den Papierankauf der Drucker, die saisonalen Transporte der Buchmedien zu Messen, den stationären Buchladenverkauf sowie das ambulante Kolportieren. Beschreibt man das heterogene ökonomische Marktgeschehen nun als soziale Figuration, so lässt sich der Buchhandel in Gänze – in wirtschaftswissenschaftlichem Duktus – als eine aus Komponenten bestehende Industrie (›composite industry‹) fassen. Die Kennzeichnung als zusammenhängenden Wirtschaftsbereich unterschiedlicher Branchen eröffnet eine konzeptionelle Feingliederung der auf konkurrierenden und kooperierenden Interaktionen beruhenden Aktivitäten in einzelne, wenn auch zusammenhängende Märkte. Innerhalb der sogenannten Neuen Wirtschaftssoziologie – genauer noch: in der Marktsoziologie – werden Märkte als soziale Figurationen definiert, in denen Akteure und Akteursnetzwerke ökonomische Interaktionen unter Wettbewerbssituationen vornehmen. Dieser Blick auf die kooperierenden und konkurrierenden Praktiken ist geprägt vom Verständnis der Ineinanderverwobenheit von Märkten. In den Worten eines der Protagonisten der Marktsoziologie, Patrick Aspers, ausgedrückt, existieren Märkte nur in Beziehung zueinander (»markets exist in relation to other markets«, Aspers 2002, S. 33). Moduliert auf das Pluralkonstrukt Buchhandel ließe sich von einer ›composite industry‹ konstituiert und verbunden durch Praktiken der beteiligten Netzwerke sprechen, die als ein »set of interconnected markets« (Aspers 2002, S. 168) erscheint.

Eine maßgebliche Konsequenz der Beschreibung von Märkten als soziale Figurationen ist es, dass neben Fragen zur Sozialität auch die Aspekte der Räumlichkeit und Materialität in den Vordergrund treten. Wenn mit Blick auf die Handelspraktiken bekannt ist, wer mit wem, in welcher Weise, wie lange und weshalb in Verbindung stand, ist die Frage nach den dazugehörigen konkreten räumlichen Dimensionierungen (in geografische und soziale Räume) evident. Konkrete Raumtypen wie Druckereien, Lagerhallen und Handelsrouten sind hierbei ebenso wichtig wie die durch die Praktiken der Akteure konstituierten Raumproduktionen (wie Messen, Auktionen oder Lotterien). Da eine valide Analyse der Praktiken und Räume schwerlich ohne Berücksichtigung der jeweiligen Handelsware möglich ist, geraten die charakteristischen ›material flows‹ (Monika Dommann) der Märkte geschärft in den Fokus. Neben detaillierten Aussagen zu den jeweils gehandelten physischen Buchmedien treten auch die materiellen Aspekte der pluralen Herstellungs- und Vertriebsorganisation gezielt hervor. Beispielsweise Papier, als Basisprodukt der frühneuzeitlichen Buchhandelsbetriebsamkeit, lässt sich beileibe nicht mehr in eine isolierte Papier-Manufakturgeschichte degradieren, die lediglich zuliefernde Funktionen für Verlage oder Druckereien erfüllte. Aus meinen bisherigen Forschungen geht hervor, dass u. a. der Papier- und Buchhandel komplex ineinander verwoben waren. Diese Ineinanderverwobenheit lässt sich sowohl auf lokaler als auch auf europäischer Ebene feststellen. Am Beispiel der ›Papierbeziehungen‹ zwischen Amsterdam und Hamburg wird dies besonders deutlich. Es waren niederländische ›Papierspezialisten‹ (Papierverkoper), die aus ganz Europa Hadern, den Grundstoff frühneuzeitlichen Papierherstellens, importierten und an niederländische Papierhersteller weiterverkauften bzw. gegen papierne Neuware eintauschten. Diese Neuware, unterteilt in Schreib- und Druckpapier-Bögen unterschiedlicher Qualitäts- und Formatmerkmale, bestimmte zu einem nicht unbedeutenden Teil den Rhythmus und die Herstellungskosten von Buchmedien in vielen europäischen Druckorten. Selbst transnational bedeutende Druckorte wie beispielsweise Hamburg importierten noch im 18. Jahrhundert im Durchschnitt jährlich rund 100 Millionen Bogen Papier direkt aus Amsterdam (vgl. Bellingradt 2014). Bei genauerer Betrachtung der Interaktionsmuster etwa dieser Amsterdamer Papierspezialisten offenbaren sich nicht nur die erstaunlichen Handelsvolumina und wirtschaftlichen Positionen dieser Akteure. Vielmehr zeigt eine Analyse der Interaktionen auf, wie verwoben diese ›paper networks‹ inmitten der Buchhandels-Branchen agierten. Amsterdamer Papierhändler wie etwa der sehr umtriebige Zacharias Segelke (1763?–1802) interagierten mit beinahe jedem anderen Teilbereich des Buchhandels. Segelke organisierte den Import von papierner Neuware (von niederländischen Papiermanufakturen) nach Amsterdam hinein; Segelke kaufte lokales Altpapier, das in den Offizinen im Herstellungsprozess anfiel, bei den Druckereien gezielt auf und belieferte diese Offizinen auch gleich wieder mit neuen Papierballen; Segelke kaufte und verkaufte papierne Neuware von und mit seinen Papierhändler-Kollegen; Segelke kaufte (auf Auktionen, Räumungsverkäufen, Geschäftsaufgaben) größere und kleinere Sortiment-Buchbestände auf und verkaufte sie später wieder; Segelke handelte mit nahezu allen papiernen Produkten zu denen Nachfrage bestand (von der Grußkarte bis zur Enzyklopädie) und er verrechnete die einzelnen physischen Buchmedien und papiernen Waren in seinen Händeln mit Buchhändlern, Druckerei-Besitzern, Verlegern und Tabaksbuden-Besitzern (vgl. Bellingradt 2015).

 

Zum Nachtrab

Fernab der unreflektierten begrifflichen Folklore von der Existenz eines ›literarischen Markts‹ plädiert mein Forschungsprojekt für eine konzise und bewusste Nutzung des Marktbegriffs mit Bezug auf den Buchhandel. Der hier in gegebener Kürze vorgestellte Transfer von Analysemodellen vornehmlich aus der Wirtschaftsgeschichte und Marktsoziologie in buchwissenschaftliche und -historische Kontexte birgt den Vorteil eines systematisierenden Zugriffs auf die pluralen Aktivitäten des frühneuzeitlichen Buchhandels.

 

 

 

Ausgewählte Literatur:

Aspers, Patrick: Markets from Networks. Socioeconomic Models of Production. Princeton 2002.

Barbier, Frédéric / Juratic, Sabine / Varry, Dominique (Hrsg.): L’Europe et le livre. Réseaux et pratiques du négoce de librairie XVIe–XIXe siècles. Paris 1996.

Bellingradt, Daniel: Trading Paper in Early Modern Europe. On Distribution Logistics, Traders, and Trade Volumes between Amsterdam and Hamburg in the Mid-Late-Eighteenth Century. In: Jaarboek voor Nederlandse Boekgeschiedenis 21 (2014), S. 117–131.

Bellingradt, Daniel / Salman, Jeroen: Books and book history in motion: Materiality, sociality and spatiality. In: Bellingradt, Daniel / Salman, Jeroen / Nelles, Paul (Hrsg.): Books in Motion in Early Modern Europe. Beyond Production, Circulation and Consumption (in Druckvorbereitung für 2015).

Bellingradt, Daniel: Paper networks and the book industry. The multitasking of the eighteenth-century paper dealer Zacharias Segelke in Amsterdam. In: Bellingradt, Daniel / Salman, Jeroen / Nelles, Paul (Hrsg.): Books in Motion in Early Modern Europe. Beyond Production, Circulation and Consumption (in Druckvorbereitung für 2015).

Chartier, Roger / Lüsebrink, Hans Jürgen (Hrsg.): Colportage et lecture populaire. Imprimés de large circulation en Europe, XVIe–XIXe siècles. Paris 1996.

Freedman, Jeffrey: Books Without Borders in Enlightenment Europe. French Cosmopolitanism and German Literary Markets. Philadelphia 2012.

Häberlein, Mark / Jeggle, Christof (Hrsg.): Praktiken des Handelns. Geschäfte und soziale Beziehungen europäischer Kaufleute in Mittelalter und früher Neuzeit. Konstanz 2010.

Haug, Christine / Mayer, Franziska / Schröder, Winfried (Hrsg.): Geheimliteratur und Geheimbuchhandel in Europa im 18. Jahrhundert. Wiesbaden 2011.

Johns, Adrian: The Nature of the Book. Print and Knowledge in the Making. Chicago 1998.

Ogborn, Miles / Withers, Charles W. J. (Hrsg.): Geographies of the Book. Farnham 2013.

Raven, James: The Business of Books. Booksellers and the English Book Trade 1450–1850. New Haven 2007.

Salman, Jeroen: Pedlars and the Popular Press. Itinerant Distribution Networks in England and the Netherlands 1600–1850. Leiden / Boston 2013.

  

Projektbezogene Publikationen und Vorträge

Bellingradt, Daniel: Book lotteries as sale events for slow-sellers: The case of Amsterdam in late eighteenth century. In: Graheli, Shanti (Hrsg.): Buying and Selling. The Business of Books in Early Modern Europe, 1. Auflage, Leiden / Boston 2018.

Bellingradt, Daniel: Paper networks and the book industry. The business activities of an eighteenth-century paper dealer in Amsterdam. In: Bellingradt, Daniel; Nelles, Paul; Salman, Jeroen (Hrsg.): Books in Motion in Early Modern Europe. Beyond Production, Circulation, and Consumption (Series 'New Directions in Book History'), 1. Auflage, Basingstoke 2017, S. 67-85. http://www.palgrave.com/de/book/9783319533650.