Institut für Buchwissenschaft Erlangen
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg
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Magische Handschriften im Fokus buchwissenschaftlicher Forschung

Das neue Buch von Daniel Bellingradt und Bernd-Christian Otto "Magical Manuscripts in Early Modern Europe: The Clandestine Trade in Illegal Book Collections" widmet sich einem einzigartigen und faszinierenden Bestand frühneuzeitlicher Handschriften, der in der Universitätsbibliothek Leipzig die Jahrhunderte überlebt hat. Die 140 gelehrtenmagischen Handschriften, insgesamt mehr als 10.000 Seiten überwiegend deutschsprachiger Ritualtexte, sind die bislang umfangreichste und vermutlich bedeutendste Sammlung solcher "verbotenen" Schriftmedien Kontinentaleuropas.  

Die Forschungen von Bellingradt und Otto werden in der Reihe 'New Directions in Book History' (Palgrave Macmillan) am 16. September 2017 veröffentlicht: http://www.palgrave.com/de/book/9783319595245.

Als ersten Eindruck in das Forschungsfeld bietet sich an:

„Es ist Magie! 10.000 Seiten uralter Zaubersprüche wieder entdeckt“ (http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2017-08/magie-zauberei-zaubersprueche-europa-schriften-sammlung-leipzig-forschung)

„Das magische Geheimnis der Leipziger Unibibliothek“ (http://www.mdr.de/wissen/bildung/zauberwerk-in-leipzig-100.html)

„Rituale für die Oberschicht“ (https://www.fau.de/2017/08/news/wissenschaft/rituale-fuer-die-oberschicht/).